
Alarmierung und Einsatz
Mit alpiner Kompetenz für Sie im Einsatz
Die Lawinenhunde werden kärntenweit gemeinsam mit den weiteren Bergrettungskräften alarmiert.
Beim Lawineneinsatz wird ein „Primärhund“ direkt von einem anfliegenden Hubschraubersystem auf den Lawinenkegel geflogen. Hundeführer und Hund müssen fähig sein, dort bis zum Eintreffen weiterer Kräfte als Team auf sich gestellt zu operieren. Neben der Lawinenlagebeurteilung zur eigenen Sicherheit und jener der nachfolgenden Kräfte müssen sie die Suchtechniken mit Hund und LVS sowie die medizinische Versorgung beherrschen und dabei angemessene Entscheidungen eigenständig treffen und zur Einsatzleitung kommunizieren. „Sekundärhunde“ fahren zu und werden in Einsatzortnähe zum Unfallort gebracht. Bei Schlechtwetter oder Nacht ist es notwendig, dass die Hundeteams gemeinsam mit den übrigen Bergrettungskräften zum Einsatzort aufsteigen.
Bei der Vermisstensuche werden die Bergrettungshunde in Absprache mit der Einsatzleitung koordiniert, in der notwendigen Anzahl angefordert und zum Einsatz gebracht. Die meisten Hunde sind auch für die Leichensuche ausgebildet. Darüber hinaus trainieren mehrere Hundeteams regelmäßig die Trümmersuche.